September 2026 - August 2027
Vier neue fünfte Klassen starten an der Johann-Brunner-Mittelschule
Für rund 90 Schülerinnen und Schüler begann an der Johann-Brunner-Mittelschule ein neuer Abschnitt ihrer Schulzeit. Gleich vier neue fünfte Klassen wurden zum Schuljahresbeginn von Rektorin Irene Träxler und Konrektor Christian Schreiner in der Aula der Schule herzlich willkommen geheißen.
Bei der gemeinsamen Begrüßung stellte die Schulleitung die zuerst die Klassenleitungen vor, die die Kinder unterrichten werden, ebenso die Sozialpädagoginnen, die im Schulalltag die Schüler sowie die Lehrkräfte unterstützen werden.
Konrektor Christian Schreiner gab den neuen Fünftklässlern zudem einen Einblick in das vielfältige Bildungs- und Zusatzangebot der Johann-Brunner-Mittelschule. Dabei machte er deutlich, dass sich jedes Kind entsprechend seiner persönlichen Interessen und Stärken in das Schulleben einbringen kann. Die Möglichkeiten reichen von der professionell betreuten Schülerband über zahlreiche Sport-Arbeitsgemeinschaften bis hin zur Mitarbeit im Schüler-Assistenzsystem, in dem Schülerinnen und Schüler Verantwortung übernehmen und aktiv zum schulischen Miteinander beitragen können.
Auch über den regulären Unterricht hinaus bietet die Schule zahlreiche Möglichkeiten, neue Erfahrungen zu sammeln. Dazu gehören unter anderem gemeinsame Projekte und Begegnungen mit der tschechischen Partnerschule in Chotěšov sowie Kooperationen mit Partnern aus Wirtschaft und Kultur. Auf diese Weise sollen die Schülerinnen und Schüler ihre individuellen Fähigkeiten entdecken, weiterentwickeln und gleichzeitig Einblicke über den klassischen Schulalltag hinaus erhalten.
Im Anschluss nahmen die vier Klassenleitungen ihre neuen Schülerinnen und Schüler in Empfang: Elke Müller übernahm die Klasse 5a, Marc Spörl die 5b, Karin Czakalla die 5c und Ramona Cannizzaro die Ganztagsklasse 5dG. Gemeinsam ging es anschließend in die neuen Klassenzimmer, wo bereits eine kleine Begrüßung auf die Kinder wartete.
Jede Schülerin und jeder Schüler erhielt zum Schulstart eine Trinkflasche der Johann-Brunner-Mittelschule. Das Geschenk steht zugleich symbolisch für einen Bereich, dem die Schule einen besonders hohen Stellenwert beimisst: die Gesundheit und das Wohlbefinden von Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften. Für ihr Engagement in diesem Bereich wurde die Johann-Brunner-Mittelschule im Sommer 2026 als „Gute gesunde Schule“ ausgezeichnet.
Mit vielen neuen Eindrücken, neuen Mitschülerinnen und Mitschülern und einem ersten Kennenlernen ihrer Schule starteten die rund 90 Fünftklässler schließlich in ihren ersten Schultag an der Johann-Brunner-Mittelschule.

Johann-Brunner-Mittelschule startet mit verstärktem Kollegium ins neue Schuljahr
Mit einem erneut gewachsenen Kollegium startet die Johann-Brunner-Mittelschule Cham in das neue Schuljahr. Im Rahmen der Anfangskonferenz begrüßte Schulleiterin Irene Träxler zahlreiche neue Lehrkräfte an der Schule und hieß sie herzlich im Kollegium willkommen.
Wie bereits im vergangenen Schuljahr verzeichnet die Johann-Brunner-Mittelschule auch heuer einen weiteren Zuwachs. Zum zweiten Mal in Folge wächst die Schule um eine zusätzliche Klasse und umfasst nun insgesamt 25 Klassen. Mit dieser positiven Entwicklung geht zugleich ein erhöhter Personalbedarf einher. Durch die Verstärkung des Kollegiums sieht sich die Schule für die kommenden Aufgaben und das neue Schuljahr personell sehr gut aufgestellt.
Neu an der Johann-Brunner-Mittelschule sind Iwona Fijolek, David Hönle, Tobias Pamler, Peter Prochazka, Stefanie Graf, Stanislava Prochazka und Yana Skorokhod. Als neue Fachlehrkraft verstärkt Jana Stögbauer das Kollegium. Zudem beginnt Vincent Meier als Lehramtsanwärter im ersten Dienstjahr seine Ausbildung an der Johann-Brunner-Mittelschule.
Schulleiterin Irene Träxler zeigte sich erfreut über die personelle Verstärkung und wünschte allen neuen Kolleginnen und Kollegen einen guten Start, viel Freude bei ihrer Arbeit sowie eine erfolgreiche Zusammenarbeit innerhalb der Schulgemeinschaft.
Mit nunmehr 25 Klassen und einem entsprechend verstärkten Kollegium blickt die Johann-Brunner-Mittelschule gut vorbereitet und zuversichtlich auf das neue Schuljahr.

Johann-Brunner-Mittelschule vertieft Partnerschaft mit Chotěšov
Die Johann-Brunner-Mittelschule Cham baut ihre grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit ihrer Partnerschule in Chotěšov weiter aus. Rund 40 Lehrkräfte machten sich im Rahmen des diesjährigen Lehrerausflugs auf den Weg nach Tschechien und verbrachten dort einen besonderen Tag im Zeichen von Begegnung, Austausch und gelebter deutsch-tschechischer Freundschaft.
Die von Konrektor Christian Schreiner initiierte und im vergangenen Jahr intensiv ausgebaute Schulpartnerschaft hat bereits zahlreiche Schülerinnen und Schüler beider Länder miteinander in Kontakt gebracht. Gemeinsame Projekte, Begegnungen und gegenseitige Besuche haben dabei gezeigt, wie bereichernd der persönliche Austausch über die Grenze hinweg sein kann.
Nun soll die Partnerschaft weiter vertieft werden. Ziel ist es, nicht nur die beiden Schulen noch enger miteinander zu verbinden, sondern auch den Landkreis Cham und die Region Pilsen stärker in den gemeinsamen Blick zu nehmen. Schülerinnen und Schüler sollen künftig noch mehr Möglichkeiten erhalten, das jeweilige Nachbarland, seine Menschen, seine Kultur und seine Lebenswelt kennenzulernen.
Der Lehrerausflug bot dafür einen weiteren wichtigen Baustein. Nach der Ankunft an der Partnerschule in Chotěšov wurden die Lehrkräfte der Johann-Brunner-Mittelschule von Schülerinnen und Schülern durch das Schulhaus geführt. Die Schülersprecherinnen und Schülersprecher präsentierten ihre Schule dabei in englischer Sprache und gaben den Gästen aus Cham einen unmittelbaren Einblick in den Schulalltag.
Im Anschluss stand das persönliche Miteinander im Mittelpunkt. Bei einem gemeinsamen Buffet in der Gaststätte Hospůdka ve dvorku blieb viel Zeit für Gespräche und Austausch. Den kulturellen Abschluss des Tages bildete die Besichtigung des bekannten Klosters von Chotěšov, das die Lehrkräfte mithilfe eines Audioguides erkundeten.
Rektorin Irene Träxler zeigte sich begeistert von dem gemeinsamen Tag und bezeichnete den Aufenthalt in Chotěšov als etwas ganz Besonderes. Gerade für eine Schule in unmittelbarer Nähe zur deutsch-tschechischen Grenze sei es wichtig, den europäischen Gedanken nicht nur im Unterricht zu vermitteln, sondern auch mit Leben zu füllen.
„Als Schule im Grenzgebiet haben wir eine besondere Verantwortung. Wir möchten unseren Schülerinnen und Schülern zeigen, welche Chancen in der unmittelbaren Nachbarschaft zu Tschechien liegen und weitere Brücken in unser Nachbarland schlagen“, betonte Träxler.
Auch Konrektor Christian Schreiner sieht in der Partnerschaft großes Potenzial für die kommenden Jahre. Der direkte Kontakt zwischen Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften beider Länder schaffe Verständnis, baue Berührungsängste ab und lasse aus einer schulischen Kooperation eine lebendige Partnerschaft entstehen.
Mit dem gemeinsamen Lehrerausflug wurde nun auch auf Ebene der Kollegien ein weiteres Zeichen gesetzt. Die Johann-Brunner-Mittelschule und ihre Partnerschule in Chotěšov wollen ihre Zusammenarbeit deshalb konsequent fortsetzen und künftig weitere gemeinsame Projekte auf den Weg bringen.
So wächst Schritt für Schritt eine Partnerschaft, die weit über einzelne Schulprojekte hinausgeht und Menschen auf beiden Seiten der Grenze miteinander verbindet.
Schulanfangsgottesdienst: Was mich füllt – und was zu viel ist
Mit Mut, Freundschaft, Geduld und Ruhe in das neue Schuljahr
Zu Beginn des neuen Schuljahres 2026/2027 versammelte sich die Schulgemeinschaft in der Kirche St. Jakob zu einem gemeinsamen Schulanfangsgottesdienst. Unter dem Leitgedanken „Was mich füllt – und was zu viel ist“ standen die persönlichen Erwartungen an das neue Schuljahr sowie die Frage im Mittelpunkt, was uns Kraft gibt und woran wir merken, wenn etwas zu viel wird.
Ein besonderer Mittelpunkt des Gottesdienstes waren große Luftballons, die symbolisch gefüllt wurden mit Wünschen für das kommende Schuljahr: Mut, Freundschaft und Miteinander, Geduld sowie Ruhe. In persönlichen Impulsen zeigten Religionslehrerin Susanne Fink, Lehrerin Katja Schamberger, Religionspädagoge Armin Hamann und Stadtpfarrer Pater Jens Bartsch, wie diese Werte das gemeinsame Lernen und Zusammenleben an der Schule stärken können.
Die biblische Geschichte von Marta und Maria aus dem Lukasevangelium lud dazu ein, innezuhalten und sich auf das Wesentliche zu besinnen.
In der abschließenden Betrachtung wurden die Luftballons zu einem Bild für den Menschen: Auch ein Mensch kann nicht unbegrenzt belastet werden. Wenn Sorgen, Stress und Anforderungen immer weiter zunehmen, kann es zu viel werden. Dann brauchen wir Verständnis, eine Pause, ein offenes Ohr oder die Unterstützung anderer. Die Botschaft an die Schulgemeinschaft lautete: Niemand muss alles sofort können oder alles allein schaffen.
Nach dem Segen durch Pater Bartsch wurden die neuen Lehrkräfte an der Schule vorgestellt. Sie erhielten einen Luftballon symbolisch gefüllt mit guten Wünschen für ihr erstes Schuljahr an der JBM. Die Fünftklässler wurden zudem noch einzeln gesegnet für ihren Start an der neuen Schule.
Ein herzlicher Dank gilt der Pfarrei St. Jakob und Pater Bartsch für die Gastfreundschaft und die gemeinsame Gestaltung des Gottesdienstes.
Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern sowie dem gesamten Kollegium ein gutes, erfülltes und gesegnetes Schuljahr 2026/2027 – mit Mut für Neues, Freundschaft und Miteinander, Geduld und immer wieder Momenten der Ruhe.
Herzlich willkommen an der JBM: Jürgen Fischer ist neuer zweiter Hausmeister
Seit dem 1. Juli 2026 gehört Jürgen Fischer zum Hausmeisterteam der JBM-Cham. Als neuer zweiter Hausmeister unterstützt er die Schulgemeinschaft bei den vielfältigen Aufgaben rund um das Schulgebäude und -gelände und arbeitet dabei eng mit seinem Kollegen Mario Pfeilschifter zusammen. Die gesamte Schulgemeinschaft heißt ihn herzlich willkommen!
Jürgen Fischer ist rund 50 Jahre alt und wohnt im Stadtgebiet von Cham. Als ausgebildeter Elektriker verfügt er über umfangreiche praktische Erfahrungen. Vor seinem Wechsel an die JBM war er bei verschiedenen traditionellen Handwerksbetrieben tätig und dort für vielfältige Aufgaben im Bereich der Elektrotechnik zuständig. Dieses handwerkliche Know-how kann er nun gewinnbringend in seinen neuen Arbeitsbereich einbringen.
Seiner neuen Aufgabe blickt Jürgen Fischer mit Freude entgegen. Besonders gespannt ist er auf die neuen Herausforderungen und die unterschiedlichen Tätigkeiten, die ihn an der JBM erwarten. Dabei legt er großen Wert auf eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Schulleitung und den Lehrkräften, seinem Hausmeisterkollegen Mario Pfeilschifter sowie den Eltern und – soweit erforderlich – auch mit den Schülerinnen und Schülern. Für Anliegen und Fragen rund um seinen Zuständigkeitsbereich möchte Jürgen Fischer als Ansprechpartner gerne zur Verfügung stehen. Sein Motto ist dabei unkompliziert: Wenn etwas benötigt wird, kann man ihn einfach ansprechen.
Eine besondere Verbindung zur JBM besteht bereits seit seiner eigenen Schulzeit: Vor rund 40 Jahren war Jürgen Fischer selbst Schüler an der damaligen THS II, der heutigen JBM. Nun kehrt er an seine ehemalige Schule zurück – allerdings in einer ganz neuen Rolle. Die JBM wünscht Jürgen Fischer einen gelungenen Start, viel Freude bei seinen neuen Aufgaben und eine gute sowie erfolgreiche Zusammenarbeit mit der gesamten Schulgemeinschaft.
Zum Wechsel im Hausmeisterteam gehört auch ein herzlicher Dank: Die JBM bedankt sich bei seinem Vorgänger, Herrn Michail Renkas, für die geleisteten Dienste und insbesondere für seine langjährige Treue zur Schule. Für seinen weiteren Weg wünschen wir ihm alles Gute und viel Erfolg.

Startschuss für das Projekt "Ehrenamt macht Schule"
Gemeinnütziges Engagement trifft Schule: Am Dienstag, den 29.09., besuchte Frau Karin Zollner vom Landratsamt Cham die Johann-Brunner-Mittelschule, um das Projekt „Ehrenamt macht Schule“ allen Schülerinnen und Schülern der 8. Klassen vorzustellen.
Im Rahmen der Initiative bekommen die Jugendlichen die Gelegenheit, sich aktiv in der Region ehrenamtlich einzubringen – sei es in Vereinen, sozialen Einrichtungen oder anderen gemeinnützigen Organisationen. Das große Ziel für die Teilnehmenden lautet: 80 Stunden ehrenamtliche Arbeit im Schuljahr zu leisten.
Die Teilnahme ist für alle Achtklässler freiwillig. Wer mitmacht, sammelt nicht nur wertvolle Erfahrungen für das Leben, sondern belohnt sich auch selbst: Am Ende des Schuljahres wird der Einsatz mit einem offiziellen Zertifikat gewürdigt, das ein richtiger Pluspunkt bei zukünftigen Bewerbungen ist.
An der Johann-Brunner-Mittelschule wird das Projekt von Frau Nina Dietrich und Herrn Jakob Lauerer betreut. Sie stehen den Schülerinnen und Schülern als Ansprechpartner bei Fragen und bei der Vermittlung passender Einsatzstellen mit Rat und Tat zur Seite.

Johann-Brunner-Mittelschule informiert über die „Digitale Schule der Zukunft“
Bei einem gut besuchten Elternabend informierte die Johann-Brunner-Mittelschule Cham über die nächsten Schritte auf dem Weg zur „Digitalen Schule der Zukunft“. Konrektor Christian Schreiner, IT-Beauftragter Tobias Bock sowie Erika Ruhland, die die digitale Schulentwicklung begleitet, stellten den Eltern das Konzept, die technische Umsetzung und den geplanten Ablauf an der Schule vor.
Im Mittelpunkt des Abends stand die Frage, wie digitale Endgeräte künftig sinnvoll und verlässlich in den Unterricht eingebunden werden können. Ziel ist es, digitale Werkzeuge dort einzusetzen, wo sie einen echten Mehrwert für das Lernen bieten – beispielsweise beim selbstständigen Üben, bei der individuellen Förderung, beim anschaulichen Arbeiten mit Bildern, Modellen und Simulationen sowie bei der Zusammenarbeit und der digitalen Bereitstellung von Unterrichtsmaterialien.
Ausführlich erläutert wurden zudem die Beschaffung und Förderung der iPads. Vorgesehen ist ein einheitliches Gerätekonzept mit einem Apple iPad ab der 10. Generation und einer geeigneten Schutzhülle. Pro Gerät ist eine Förderung von 350 Euro vorgesehen. Die Geräte bleiben im Eigentum der Eltern und können außerhalb der Unterrichtszeit auch privat genutzt werden.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der praktischen Umsetzung. Die Bestellung kann über einen eigens eingerichteten Onlineshop oder alternativ privat erfolgen. Nach der Lieferung werden die Geräte für den schulischen Einsatz vorbereitet und in die technische Infrastruktur der Johann-Brunner-Mittelschule eingebunden. Über ein sogenanntes Mobile Device Management (MDM) können beispielsweise schulische Apps, WLAN-Zugänge und notwendige Profile automatisch eingerichtet werden. Dabei wurde auch deutlich gemacht, dass private Fotos, Nachrichten und Passwörter durch die schulische Verwaltung nicht eingesehen werden.
Auch die Nutzung im Schulalltag wurde ausführlich thematisiert. Während des Unterrichts steht das Lernen im Mittelpunkt, weshalb bestimmte private Funktionen oder nicht benötigte Apps eingeschränkt werden können. Außerhalb der Unterrichtszeit ist eine private Nutzung möglich, während das notwendige Schulprofil auf dem Gerät bestehen bleibt.
Neben den technischen und organisatorischen Fragen ging es auch um den Förderantrag, die erforderlichen Nachweise sowie die weiteren Schritte bis zum Einsatz der Geräte im Unterricht. Die Schule wird die Familien bei der Einrichtung und beim Start begleiten und auch bei Fragen oder technischen Problemen unterstützen.
Der Elternabend zeigte das große Interesse der Schulgemeinschaft an der weiteren digitalen Entwicklung der Johann-Brunner-Mittelschule. Mit einem klaren Konzept, einheitlichen Rahmenbedingungen und einer engen Begleitung durch die Schule soll die digitale Ausstattung dazu beitragen, Lernen zeitgemäß, individuell und praxisnah zu gestalten.
Woche der Gesundheit und der Nachhaltigkeit
Im Rahmen der Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6dG mit dem diesjährigen Thema „Smartphone aus. Welt an.“ Passend dazu wählten sie das Motto „No Wisch am Tisch“ – denn das Handy sollte beim Frühstück, Mittagessen oder Abendessen auch einmal Pause haben.
Gemeinsame Mahlzeiten bieten eine wertvolle Gelegenheit, miteinander zu reden, zuzuhören und Zeit miteinander zu verbringen, ganz ohne digitale Ablenkung. Dieses Motto soll dabei nicht nur für den Schulalltag gelten, sondern auch festen Einzug in die Familien halten.
Mit viel Kreativität gestalteten die Schülerinnen und Schüler Plakate und Flyer, die im Schulhaus aufgehängt und an die einzelnen Klassen verteilt wurden.
Mit dieser Aktion leistete die Klasse 6dG einen gelungenen Beitrag zur Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit. Sie haben eindrucksvoll gezeigt, dass schon kleine Veränderungen im Alltag viel bewirken können.
Kunst ohne Grenzen: Johann-Brunner-Mittelschule Cham und Partnerschule Chotěšov gestalten gemeinsam Holzskulpturen in Rybník
Auch im Schuljahr 2026/27 setzen Schulleiterin Irene Träxler und Konrektor Christian Schreiner die langjährige Zusammenarbeit der Johann-Brunner-Mittelschule Cham mit ihrer tschechischen Partnerschule in Chotěšov fort – und bauen diese weiter aus. Ein besonderes Zeichen dieser engen Verbindung setzte nun ein dreitägiges Begegnungsprojekt im tschechischen Rybník, bei dem deutsche und tschechische Jugendliche gemeinsam Kunstwerke für den öffentlichen Raum schufen.
Vom 14. bis 16. Oktober reisten 20 Schülerinnen und Schüler der achten Klassen der Johann-Brunner-Mittelschule gemeinsam mit den Lehrkräften Peter Münch, Peter Prochazka und Dagmar Bräu nach Rybník. Dort trafen sie auf 20 Schülerinnen und Schüler der achten und neunten Jahrgangsstufe der Partnerschule in Chotěšov. Insgesamt arbeiteten damit 40 Jugendliche aus Bayern und Böhmen drei Tage lang gemeinsam an einem grenzüberschreitenden Kunst- und Begegnungsprojekt. Im Mittelpunkt stand weit mehr als die reine künstlerische Arbeit.
Die Schülerinnen und Schüler sollten die deutsch-tschechische Nachbarschaft unmittelbar erleben, miteinander ins Gespräch kommen und erfahren, wie selbstverständlich Zusammenarbeit über Sprach- und Landesgrenzen hinweg gelingen kann. Organisiert wurde das Projekt vom Centrum Bavaria Bohemia (CeBB) in Schönsee. Unter der Leitung von Dr. Veronika Hofinger und Jan Šícha, die alle Projekte im Bereich des Grünen Bandes betreuen, entstand ein vielseitiges Programm, das kulturelle Bildung, regionale Geschichte, Berufsorientierung und persönliche Begegnung miteinander verband. Für die künstlerische Begleitung zeichnete sich die Jugendkunstschule Cham verantwortlich. Deren Leiter Andi Dünne unterstützte die Jugendlichen fachkundig bei der Planung und Umsetzung ihrer Arbeiten.
Als Werkstatt und Begegnungsort diente für drei Tage das Feuerwehrhaus in Rybník. Schon zu Beginn zeigte sich, wie schnell die Jugendlichen miteinander in Kontakt kamen. Bei einer Spurensuche und Dorfrallye unter dem Motto „Ein Dorf verändert sich“ erkundeten sie in gemischten deutsch-tschechischen Gruppen den Ort und beschäftigten sich mit dessen Geschichte und Entwicklung. Die anfänglich sprachlichen und persönlichen Berührungsängste wichen dabei rasch echter Neugier und Teamgeist. Verständigung gelang nicht nur durch Worte, sondern ebenso durch gemeinsames Planen, Gestalten und handwerkliches Arbeiten. Eine Besonderheit des Projekts war die Verbindung von Kunst und Berufsorientierung. Die deutsch-tschechischen Kleingruppen entschieden sich jeweils für ein bestimmtes Berufsbild, das sie gestalterisch darstellen wollten. Nach ersten Ideen und Skizzen auf Papier begann die praktische Arbeit am Werkstoff Holz. Unter Anleitung von Andi Dünne wurden die Holzstücke zugeschnitten, bearbeitet, gestaltet und bemalt. So entstanden individuelle Skulpturen und Objekte, die symbolisch für unterschiedliche Berufe und Tätigkeitsfelder stehen. Für die Jugendlichen bot sich damit die Möglichkeit, Kreativität und handwerkliches Geschick einzusetzen und zugleich über berufliche Perspektiven in der gemeinsamen Grenzregion nachzudenken. Ganz nebenbei mussten sie Absprachen treffen, Aufgaben verteilen, Lösungen finden und als internationales Team zusammenarbeiten.
Den Höhepunkt bildete der abschließende Projekttag. Gemeinsam überlegten die Schülerinnen und Schüler, an welchen Stellen im Dorf die entstandenen Werke besonders gut zur Geltung kommen könnten. Anschließend wurden die Holzobjekte auf den dafür vorgesehenen Stelen im Ort montiert und offiziell an die Gemeinde Rybník übergeben.
Damit bleibt das Ergebnis des Projekts auch nach der Abreise der Jugendlichen sichtbar: Die Skulpturen im öffentlichen Raum erinnern dauerhaft an die Zusammenarbeit der beiden Partnerschulen und an die Verbundenheit der Menschen auf beiden Seiten der Grenze. Schulleiterin Irene Träxler zeigte sich von dem Projekt begeistert und bedankte sich insbesondere bei den Verantwortlichen des Centrum Bavaria Bohemia sowie bei Andi Dünne und der Kunstschule Cham für die hochwertige fachliche Begleitung. „Gerade durch das gemeinsame praktische Arbeiten entstehen Begegnungen, die weit über einen normalen Schultag hinausreichen. Die Jugendlichen lernen sich kennen, arbeiten miteinander und erleben, dass Sprache und Grenzen beim gemeinsamen Tun schnell in den Hintergrund treten.“ Auch Konrektor Christian Schreiner hob die außergewöhnlich gute Zusammenarbeit zwischen der Johann-Brunner-Mittelschule und der Partnerschule in Chotěšov hervor. Die Partnerschaft solle im laufenden Schuljahr nicht nur fortgesetzt, sondern weiter intensiviert werden. Bereits jetzt seien weitere gemeinsame Projekte in Planung, bei denen Schülerinnen und Schüler aus beiden Ländern zusammenkommen sollen.
Das Projekt in Rybník machte eindrucksvoll sichtbar, wie europäische Nachbarschaft im Schulalltag gelebt werden kann. Neben den entstandenen Kunstwerken nahmen die Jugendlichen vor allem neue Erfahrungen, persönliche Begegnungen und die Erkenntnis mit nach Hause, dass gemeinsames Arbeiten verbindet. So wurde aus Holz, Ideen und Teamarbeit ein dauerhaftes Zeichen deutsch-tschechischer Freundschaft.
Gemeinsam sind wir stark! – Die 5. Klassen der JBM-Cham erleben spannende Teamtage in Waldmünchen
Drei Tage voller Spiel, Spaß und Gemeinschaft: Bei den Teamtagen an der Jugendbildungsstätte Waldmünchen lernten die Schülerinnen und Schüler der Johann-Brunner-Mittelschule Cham, was es bedeutet, als Klasse zusammenzuhalten und gemeinsam Herausforderungen zu meistern.
Wie wird aus einer Klasse ein richtig gutes Team? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen der Johann-Brunner-Mittelschule Cham (JBM-Cham) bei ihren Teamtagen an der Jugendbildungsstätte Waldmünchen. Vom 12. bis 14. Oktober 2026 waren die Klassen 5a mit Frau Müller und 5b mit Herrn Spörl sowie der begleitenden Lehrkraft Herrn Groitl an der Reihe. Vom 14. bis 16. Oktober folgten die Klassen 5c und 5dG mit Frau Czakalla, Frau Cannizzaro und der weiteren begleitenden Lehrkraft Herrn Maier. Auch die Jugendsozialarbeiterin Kristina Schlaegel von der JBM-Cham war mit dabei.
Das Ziel der Fahrt war klar: Die Kinder sollten sich besser kennenlernen, als Klassengemeinschaft zusammenwachsen und erfahren, wie sie Herausforderungen im Schulalltag gemeinsam bewältigen können.
Tag 1: Ankommen, kennenlernen und gemeinsam durchstarten
Nach einer kurzen Busfahrt von Cham nach Waldmünchen wurden die Klassen von ihren Teamleitern der Jugendbildungsstätte herzlich begrüßt. Für die Klassen 5a/5c waren Jakob und Marc zuständig, während Miriam und Pascal die Klassen 5b/5dG begleiteten.
Lange dauerte es nicht, bis die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden durften. In ersten Gruppenarbeiten teilten sie die anfallenden Dienste ein und beschäftigten sich beim Brainstorming mit der Frage: „Meine Klasse in einem Wort“. Dabei wurde schnell deutlich, wie unterschiedlich die Kinder ihre neue Klassengemeinschaft wahrnahmen.
Bei einem gemeinsamen Rundgang lernten alle die Jugendbildungsstätte kennen. Anschließend stand das Mittagessen auf dem Programm und danach hieß es: Betten beziehen, was für manche gar nicht so einfach war. Nach einer kurzen Freizeitpause ging es am Nachmittag mit verschiedenen Teamspielen weiter. Bei Form- und Farberkennungsspielen sowie Entscheidungsspielen im Freien waren Aufmerksamkeit, Zusammenarbeit und Bewegung gefragt. Anschließend fanden im Gruppenraum weitere Spiele statt. Ein besonderer Programmpunkt war die Erarbeitung eines eigenen Klassenvertrages. Gemeinsam überlegten die Schülerinnen und Schüler, worauf es ihnen in einem guten Team ankommt. Wie wollen wir miteinander umgehen, was ist uns wichtig? Die gemeinsam erarbeiteten Regeln sollten den Kindern auch nach den Teamtagen im Schulalltag helfen.
Bei so viel Programm verging der erste Tag wie im Flug. Am Abend konnten die Kinder Brett- und Gemeinschaftsspiele spielen, sich beim Tischtennis oder Kickern austoben oder einfach gemütlich zusammensitzen. Die Handys durften die Schülerinnen und Schüler täglich nur für eine kurze Zeit benutzen, um Kontakt zu ihren Eltern zu halten. Überraschenderweise wurden sie kaum vermisst – dafür gab es einfach zu viele spannende Dinge zu erleben!
Tag 2: Gemeinsam Aufgaben lösen und Spaß haben
Am zweiten Tag warteten neue Herausforderungen auf die Klassen. Beim Besuch des Niederseilgartens am Perlsee mussten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Aufgaben in Gruppen lösen. Dabei kam es nicht darauf an, wer am schnellsten oder am stärksten war. Viel wichtiger waren gegenseitige Unterstützung, gute Absprachen und die Bereitschaft, gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Die Kinder konnten dabei erfahren, dass man zusammen oft mehr erreicht als allein. Am Nachmittag standen weitere Spiele auf dem Programm, bei denen die Kinder Gemeinsamkeiten entdecken sollten. So lernten sie ihre Mitschülerinnen und Mitschüler noch einmal von einer anderen Seite kennen.
Das Highlight des Abends war für viele die Kinderdisco im Haus. Zwei Schüler übernahmen sogar die Aufgabe der DJs und sorgten für die passende Musik.
Tag 3: Was haben wir gelernt?
Am letzten Vormittag blickten die Schülerinnen und Schüler auf die vergangenen Tage zurück. Sie überlegten, was sie miteinander gelernt hatten und welche Erfahrungen sie in ihre Klasse mitnehmen wollten. Ihre Erkenntnisse formulierten sie in eigenen Worten. Auch der Klassenvertrag wurde noch einmal genauer unter die Lupe genommen: Welche Regeln konnten bereits besonders gut umgesetzt werden? Was war der Klasse wichtig, und woran wollte sie in Zukunft weiterarbeiten? Anschließend füllten die Kinder einen Umfragebogen über ihren Aufenthalt in der Jugendbildungsstätte aus.
Zum Abschluss bedankten sich die Lehrkräfte und die Schülerinnen und Schüler bei den Teamleiterinnen und Teamleitern für die abwechslungsreichen Tage und die vielen spannenden Erlebnisse. Dann hieß es Abschied nehmen. Mit dem Bus ging es zurück nach Cham zur Schule.
Ein starkes Team für den Schulalltag
Die Teamtage haben gezeigt, wie wichtig Zusammenhalt, gegenseitiger Respekt und gemeinsame Erlebnisse für eine Klassengemeinschaft sind. Die Kinder konnten neue Freundschaften knüpfen, bestehende Freundschaften vertiefen und feststellen, dass sie mehr Gemeinsamkeiten haben, als sie vielleicht zunächst gedacht hatten.
Eine wichtige Erkenntnis war auch, dass es oft schöner ist, sich persönlich mit seinen Mitschülerinnen und Mitschülern zu beschäftigen, miteinander zu spielen und Freundschaften zu pflegen, als allein vor dem Bildschirm Onlinespiele zu spielen. Denn echte Gemeinschaft entsteht vor allem dann, wenn man Zeit miteinander verbringt, sich gegenseitig zuhört und gemeinsam etwas erlebt.
Natürlich ist damit nicht jede Herausforderung im Schulalltag verschwunden. Aber die Schülerinnen und Schüler haben wichtige Erfahrungen gesammelt, die ihnen helfen können, Konflikte besser zu lösen, sich gegenseitig zu unterstützen und als Klasse stärker zusammenzuwachsen.
Ein herzliches Dankeschön gilt dem gesamten Team der Jugendbildungsstätte Waldmünchen für die abwechslungsreiche Gestaltung der Teamtage, der Jugendsozialarbeiterin Kristina Schlaegel von der JBM-Cham, den beteiligten Lehrkräften und natürlich besonders den Eltern, die ihren Kindern diesen mehrtägigen Ausflug finanziell ermöglicht haben.
Die drei Tage haben gezeigt: Eine Klasse ist mehr als eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern – sie ist ein Team, das gemeinsam viel erreichen kann!
Kappenberger + Braun unterstützt die Johann-Brunner-Mittelschule mit 100 Lötbausätzen
Die Johann-Brunner-Mittelschule Cham freut sich über eine großzügige Unterstützung durch die Firma Kappenberger + Braun aus Cham. Im Rahmen der Zusammenarbeit wurden der Schule 100 Lötbausätze zur Verfügung gestellt, die künftig im praxisorientierten Technikunterricht und bei besonderen Workshop-Tagen zum Einsatz kommen.
Kappenberger + Braun engagiert sich seit vielen Jahren als Sponsor und Förderer der Initiative „Schüler entdecken Technik“. Ziel des Projekts ist es, Schülerinnen und Schüler bereits frühzeitig für technische und handwerkliche Berufe zu begeistern und ihnen einen praxisnahen Einblick in die Welt der Elektronik zu ermöglichen.
Dabei steht vor allem das eigene Ausprobieren im Mittelpunkt: Ausgestattet mit Lötkolben und Schutzbrille lernen die Jugendlichen unter fachkundiger Anleitung grundlegende Arbeitstechniken kennen und bauen Schritt für Schritt eigene elektronische Schaltungen. So entstehen beispielsweise LED-Taschenlampen, Wechselblinker oder Sirenen. Gleichzeitig erhalten die Schülerinnen und Schüler einen unmittelbaren Einblick in technische Ausbildungsberufe und lernen Auszubildende sowie Fachkräfte aus der Region persönlich kennen.
Auch an der Johann-Brunner-Mittelschule wird dieses Konzept nun intensiv umgesetzt. Im Dezember werden für die 6. Klassen mehrere Workshop-Tage stattfinden. Ein Teil der Veranstaltungen wird direkt in den Ausbildungsräumen von Kappenberger + Braun durchgeführt, weitere Workshops finden an der Johann-Brunner-Mittelschule statt.
In enger Zusammenarbeit mit den Auszubildenden und Ausbildern des Unternehmens werden die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Lötbausätze aufbauen und dabei wichtige praktische Erfahrungen sammeln. Neben technischem Verständnis werden insbesondere Genauigkeit, Konzentration, handwerkliches Geschick und selbstständiges Arbeiten gefördert.
Bei der Übergabe der 100 Lötbausätze bedankte sich Konrektor Christian Schreiner bei Marktleiter Jürgen Sünkel und Ausbildungsleiter Josef Hauser für die großzügige Unterstützung und die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Schule und Unternehmen.
„Gerade für unsere Schülerinnen und Schüler ist es besonders wertvoll, Technik nicht nur theoretisch kennenzulernen, sondern selbst tätig zu werden und dabei gleichzeitig Kontakte zu einem regionalen Ausbildungsbetrieb zu knüpfen“, betonte Schreiner.
Die Johann-Brunner-Mittelschule sieht in der Kooperation mit Kappenberger + Braun einen wichtigen Baustein ihrer Berufsorientierung. Durch die enge Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen können Jugendliche frühzeitig unterschiedliche Berufsfelder kennenlernen, eigene Fähigkeiten entdecken und wertvolle Erfahrungen für ihre spätere Berufswahl sammeln.
Die Johann-Brunner-Mittelschule bedankt sich herzlich bei Kappenberger + Braun für die Unterstützung und freut sich auf spannende und praxisreiche Workshop-Tage im Dezember.



















































































